Der Verlag „CQ Press“ errichtet mithilfe seines riesigen Datenarchivs ein soziales Netzwerk. Auf „First Street“ findet man Informationen über Politiker hinsichtlich ihres Werdegangs, Berufsprofils und Anliegens.

Damit hat CQ jahrzehntelange Recherchearbeit sichtbar gemacht, was das Unternehmen einiges gekostet hat. Im April 2011 gestartet, verzeichnet die Plattform schon eine Viertelmillion Profilseiten.

Der rasante Wachstum erklärt sich jedoch nicht mit einem Run auf die Plattform. „First Street“ wird automatisch bevölkert und ist eher eine Datenbank die wie soziales Netzwerk aufgebaut ist.

Man legt jedoch nicht nur statische Profilseiten an. Es ist auch ersichtlich, wer mit wem zusammengearbeitet hat, für was sich die Personen interessieren und an welchen Entscheidungsprozessen sie teilgenommen haben. Der Zugang kostet jährlich 3000 Dollar. Dadurch kann der Kunde mittels eines Tools „Coalition Builder“ die Plattform sehen. Es könnte sich für Journalisten zu einem mächtigen Recherchetool erweisen. Allerdings ist nicht bekannt, welches Klientel die Plattform letztendlich bedient.