Kinder bleiben Kinder dank richtiger Kleidung. Foto: Rike / pixelio.de

Schon im Grundschulalter tragen Mädchen immer häufiger schon aufreizende Kleidung und achten auf Schlankheit, dazu tragen Modemacher bei. Psychologen vom Kenyon College durchforsteten 5.700 Kleidungsstücke für Mädchen unter 12 bei 15 großen Kindermode-Ketten in den USA. Dabei fanden sie heraus, dass einige Kleidungsstücke zur Sexualisierung der Mädchen beiträgt und diese nur auf Attraktivität achten bei der Auswahl der Kleidung.

Bei der Auswertung kamen 69 Prozent der Kleidung auf „kindlich“ etwa wegen Muster oder Schleifen. 4 Prozent waren sexualisierend, durch Kleidung mit vorgetäuschten Brüsten oder T-Shirts mit Spitzenwäschestoff. 25 Prozent waren gemischt, was die Auswahl gerade für Eltern erschwert. So werten Eltern z.B. einen Minirock als kindlich wenn er rosa ist.

Nicht jedes junge Mädchen sieht sich gleich als Sexobjekt durch aufreizende Kleidung. Eltern sollten ein Bewusstsein für die Thematik entwickeln und wissen was sie für ihr Kind wollen. Doch nicht nur bei der Kindermode gibt es diese Problematik, auch beim Spielzeug findet sich das wieder.

Am meisten findet Sexualisierung jedoch in den Medien statt. Gerade bei Videospielen oder Musikvideos steht die Darstellung des Sex-Appeals im Vordergrund. Besonders junge Mädchen könnten durch solche Wahrnehmungen zu Essstörungen und Depressionen neigen.